
Bei Dura Vermeer steht Sicherheit an erster Stelle, vom Entwurf bis zur Wartung. Um dies zu gewährleisten, arbeitet das Unternehmen seit 2017 mit SafetyFirst zusammen, das über die Dura Vermeer-eigene SAVE-App verfügbar ist. Naomi Erol, Sicherheitskoordinatorin im Bereich Infrastruktur, erklärt, wie das Unternehmen in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte bei der Digitalisierung, dem informationsgesteuerten Arbeiten und der Mitarbeiterbindung erzielt hat. „Sicherheit hat für uns oberste Priorität und wir setzen uns täglich aktiv dafür ein. Dank SafetyFirst können wir dies nun viel effektiver untermauern und gezielte Verbesserungen vornehmen.“
„So entsteht ein kompletter Entwicklungsprozess, in den wir auch mit einfließen können.“
Vom Wunsch zur Individualisierung
„Wir arbeiten seit 2017 mit SafetyFirst zusammen, haben aber im letzten Jahr einige Änderungen an der SAVE-App vorgenommen“, sagt Naomi. „Die SAVE-App wurde einmal erstellt und blieb jahrelang unverändert, bis letztes Jahr. Die Nutzung der App hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, und unsere Anforderungen haben sich geändert, was einen anderen Ansatz erfordert.“ Gemeinsam mit SafetyFirst haben wir uns für eine eigene Serverumgebung entschieden. Dies bedeutete eine schnellere Umsetzung von Änderungen, mehr Anpassungsmöglichkeiten und mehr Einfluss auf die Funktionalitäten. „Wir möchten unsere Anforderungen in der App professionell umsetzen. Unsere Anforderungen werden entwickelt, dann getestet und nach der Abnahme in Produktion genommen. Dadurch entsteht ein umfassender Entwicklungsprozess, in den wir auch Einfluss nehmen können“, sagt Naomi.
„Wir haben so viele Projekte, von groß bis klein, und sobald man weiß, was los ist, kann man schneller handeln und schneller an den Knöpfen drehen.“
Aus Daten lernen
Ein spezielles Power BI-Dashboard visualisiert Trends in Berichten und Vorfällen. „Wir nutzen die Daten aus der App für unser Sicherheitsmanagement. Die App hilft uns vor allem dabei, Einblicke in das Geschehen bei Projekten zu gewinnen. Wir haben so viele Projekte, von groß bis klein, und wenn man weiß, was los ist, kann man schneller handeln und die Kontrollen schneller anpassen. Stellen Sie sich vor, Inspektionen bei einem bestimmten Projekt zeigen oft, dass die Baustellenplanung nicht den Anforderungen entspricht. Ohne ein gutes Dashboard ist es schwierig, angemessen zu reagieren. Wenn ein Vorfall nicht gemeldet wird, können wir nicht darauf reagieren. Dieses Problem kann an mehreren Stellen auftreten und auf die Notwendigkeit einer Prozessänderung hinweisen. Durch das Sammeln und Analysieren all dieser Informationen lernen wir enorm viel und können gezielte Verbesserungen umsetzen.“
„Wir können wirklich zeigen, dass es Trends gibt, ohne mit einer Excel-Tabelle herumhantieren zu müssen.„
Übersichtliche Berichterstattung
„Wir können die Daten auch sehr gut visualisieren und in unser Reporting einfließen lassen“, erklärt Naomi. „Wir haben alles selbst automatisiert und können in unseren Berichten beispielsweise zeigen, dass sich die Arbeitsplatzgestaltung durch bestimmte Maßnahmen um einen bestimmten Prozentsatz verbessert hat. So können wir Trends wirklich aufzeigen, ohne in Excel herumfummeln zu müssen.“
„Wir belohnen diejenigen, die sichere Situationen melden, außerdem beispielsweise mit einem Sicherheitskuchen oder einem kleinen Geschenk.„
Meldebereitschaft gestiegen
Die SAVE-App ist bei Dura Vermeer zu einem Begriff geworden. Es werden immer mehr Meldungen eingereicht, sowohl positive als auch negative, sagt Naomi: „Es gibt einen deutlichen Aufwärtstrend. Meldungen über unsichere Situationen stehen an erster Stelle, aber auch Sicherheitsmeldungen, denn wir fördern die Meldung von Dingen, die gut und sicher gemacht werden. Wir belohnen diejenigen, die sichere Situationen melden, auch mit Dingen wie einem Sicherheitskuchen oder einem kleinen Geschenk. Das gilt sowohl für unsere eigenen Mitarbeiter als auch für die Partner, mit denen wir zusammenarbeiten und die Dinge über die SAVE-App melden.“
Steuerung der größten Risiken
Dura Vermeer verwendet sechs Top-Sicherheitsrisiken (Kollisionsgefahr, strukturelle Sicherheit, Stromschlag, gefährliche Stoffe, Heben und Transportieren sowie Abstürze aus der Höhe). Basierend auf diesen Top-Risiken wurde das Meldeformular in der App so angepasst, dass es diese auch tatsächlich berücksichtigt. Naomi: „Wir arbeiten derzeit mit SafetyFirst an einer verbesserten Funktionalität des Inspektionsformulars, um es interaktiv zu gestalten. Wir möchten die Top-Risiken im interaktiven Inspektionsformular besser hervorheben, damit sie auf jeder Ebene des Arbeitsprozesses sichtbar sind, ohne sie doppelt erfassen zu müssen.“
„Wir verstehen besser, was passiert. Dadurch können wir schneller handeln, besser lernen und letztendlich sicherer arbeiten. Und darum geht es.„
Praxistipp: Klein anfangen
Naomi hat einen Tipp für Organisationen, die gerade erst mit der Nutzung der SafetyFirst-App beginnen. „Überlegen Sie sich beim Einrichten der App genau, welche Informationen Sie daraus gewinnen möchten. Arbeiten Sie von diesem Punkt aus rückwärts. Fangen Sie klein an, skalieren Sie nach oben und vermeiden Sie eine zu komplexe Berichtsstruktur. Weniger ist mehr.“ Naomi ist sich über die Ergebnisse der Zusammenarbeit für Dura Vermeer im Klaren: „Wir verstehen jetzt besser, was passiert. Dadurch können wir schneller handeln, besser lernen und letztendlich sicherer arbeiten. Und darum geht es. Wir möchten, dass jeder jeden Tag sicher und gesund nach Hause kommt.“
Digitalisieren Sie Ihre Sicherheitsprozesse
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